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Ausstellungen - Veranstaltungen - TermineNeben den fest etablierten Exponaten zeigt das Deutsche Hugenotten-Museum auch zeitlich begrenzte Sonderausstellungen. Aktionen zu örtlichen Festen und kulturelle Veranstaltungen runden das Angebot ab. "Die kleine Schwester der Hugenottengemeinde - 300 Jahre Deutsch-reformierte Gemeinde Celle"Am Freitag, 19. März 2010 wird im Deutschen Hugenottenmuseum um 17.00 UJhr die Ausstellung "Die kleine Schwester der Hugenottengemeinde 300 Jahre Deutsch-reformierte Gemeinde Celle" eröffnet. Die heutige Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Celle ist 1805 aus der Vereinigung zweier einst selbständiger Kirchengemeinden hervorgegangen. 1686 war die Französisch-reformierte Gemeinde von Hugenotten und 1709 die Deutsch-reformierte Gemeinde von Personen, die vornehmlich aus Anhalt, Bremen, Hessen, dem Rheinland, den Niederlanden und Großbritannien kamen, gegründet worden. Beide Gemeinden feierten in der 1700 erbauten Hugenottenkirche ihre Gottesdienste. In der Ausstellung, die bis zum 27. Juni 2010 besichtigt werden kann, werden über 60 Objekte präsentiert. Dr. Andreas Flick, Präsident der deutschen Hugenotten-Gesellschaft und Pastor der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Celle, wird die Einführung geben. Gleichzeitig wird die Ausstellung "Der gute König" - 400. Jahre Heinrich der IV. von Frankreich gezeigt. "DER GUTE KÖNIG"400 Jahre Heinrich IV. von Frankreich Am 14. Mai 1610 ermordete der katholische Fanatiker François Ravaillac in einer Pariser Seitenstraße König Heinrich IV. von Frankreich. Damit ging das Leben eines Mannes zu Ende, der für die Hugenotten in seinem Heimatland große Bedeutung hatte. Er wurde aus Gründen der Staatsräson 1593 katholisch (Paris ist eine Messe wert) und 1594 zum König von Frankreich gekrönt. Trotzdem hielt er seinen hugenottischen Glaubensfreunden die Treue. 1598 erließ er das Edikt von Nantes. Das verschaffte den Hugenotten in Frankreich eine begrenzte Glaubensfreiheit. Heinrich IV. war ein sehr beliebter König, dem das Wohlergehen seiner Untertanen am Herzen lag. Er versprach ihnen, dass jeder Franzose am Sonntag "sein Huhn im Topf" haben sollte. Allerdings hatte er auch Feinde. Über 20 Attentate überlebte er, bevor Ravaillac ihn auf offener Straße erstach. Der Mörder wurde anschließend gevierteilt und der Leichnam verbrannt. Auch in Deutschland hat Heinrich IV. viele Freunde. Heinrich Mann hat dem französischen König mit einer zweibändigen Biographie ein literarisches Denkmal gesetzt. Das Deutsche Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen wird in einer kleinen Ausstellung Leben und Wirken des französischen Königs würdigen. Sie wird am 19. März um 17.00 Uhr eröffnet. 16. Mai 2010 Internationaler Museumstag11.00 Uhr kostenlose Museumsführung, Eintritt frei Motto des Museumstages "Museen für ein gesellschaftliches Miteinander" 09. Juli - 11. Juli 2010 Hugenottenfest10. Juli 2010 um 11.00 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung "Mit Fliesen durch die Bibel"Die vom Norder Bibelfliesenteam unter der Leitung von Kurt Perrey zusammengestellt wurde. Diese Ausstellung wird in Bad Karlshafen bis zum 12. September gezeigt. Bibelfliesen stellen biblische Szenen und Geschichten aus dem Alten und Neuen Tastament dar. Die niederländischen Fliesenmanufakturen griffen im 17. Jahrhundert die im Kreis des calvinistischen Pietismus entstandene Vorliebe für religiöse Themen auf. Auf den Fliesen sind - meist nach Vorlagen bekannter alter Meister - rund 600 verschiedene Motive aus den biblischen Büchern dargestellt. Die Fliesen gehörten vor allem im 18. Jahrundert zum Inventar friesischer Bürgerhäuser und Bauernhöfe: am Herd, in der Küche oder in der guten Stube. Sie dienten der geistlichen Erbauung und waren zugleich Zeichen von Wohlstand und Standesbewusstsein. Hergestellt wurden die in Mangan oder Kobalt (Delfter Blau) glasierten Fayencen in niederländischen Manufakturen. Als Mitte des 19. Jahrhundert die Fayence-Produktion eingestellt wurde, war das Ende der Bibelfliesen gekommen |
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