Ausstellungen - Veranstaltungen - Termine
Neben den fest etablierten Exponaten zeigt das Deutsche Hugenotten-Museum auch zeitlich begrenzte Sonderausstellungen. Aktionen zu örtlichen Festen und kulturelle Veranstaltungen runden das Angebot ab.
Museumsfest am 20. Mai 2012 in der Zeit von
10 - 18 Uhr
Rahmen-Programm folgt im nächsten Jahr
10 Uhr Gottesdienst im Rosengarten Pröpstin Wienold-Hocke
11 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung "Karlshafen und seine Kirchen - 50 Jahres Stephanuskirche" im Hugenotten-Museum
20. Mai 2012 um 11 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung "Karlshafen und seine Kirchen - 50 Jahres Stephanuskirche"
Zum 50. Jubiläum der Stephanuskirche in Bad Karlshafen soll die beschwerliche Entwicklung des Kirchenbaues in der Stadt an der Weser dargestellt werden. Die Planstadt sollte zunächst zwei Kirchen erhalten, die aber vorwiegend aus Kostengründen nicht gebaut wurden. Stattdessen teilten sich die drei Gemeinden (französisch-reformiert, deutsch-reformiert, lutherisch) die Kapelle im Invalidenhaus als Gottesdienststätte.
In den Jahrhunderten nach Gründung der Stadt gab es immer wieder Ansätze zu einem Kirchbau, die alle scheiterten. Im 20. Jahrhundert wurde der bekannte Berliner Architekt Tessenow mit einem Kirchenentwurf beauftragt. Diese Planung wurde nicht ausgeführt, weil die widrigen Umstände während der Naziherschaft es nicht zuließen.
Als erste Kirche in Bad Karlshafen wurde 1935 zunächst eine kleine katholische Kapelle, 1962 eine große katholische Kirche mit Turm gebaut. 1961 erhielt die Hugenottenstadt Bad Karlshafen mit der Stephanuskirche die erste evangelische Gottesdienststätte. Sie wurde nach dem ersten christlichen Märtyrer Stephanus benannt, der stellvertretend für alle hugenottischen Märtyrer stehen soll. Das Aussehen der Kirche im Karlshafener Stadtbild ist bis heute umstritten.
Die wechselhafte Geschichte der Kirchen in Bad Karlshafen soll an Hand des umfangreichen Archivmaterials gezeigt werden. Außerdem steht das Tessenow-Modell zur Verfügung und sakrale Gegenstände aus den verschiedenen Kirchen. Ein Modell der Stephanuskirche soll gebaut werden. Zur Konzeption der Ausstellung gehört die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde, dem Kindergarten und der Marie-Durand-Schule.
Museumsmeile Wesertal am Internationalen Museumstag 20. Mai 2012, ab 11 Uhr
Alle im Museumspass Wesertal zusammengeschlossenen Einrichtungen präsentieren sich an diesem Tag in der Museumsmeile Wesertal, meist mit Sonderaktionen oder Sonderausstgellungen.
In der Museumslandschaft an der Oberweser gibt es viel mehr zu entdecken als man denkt. Mittels des kostenlosen Museumspasses haben die Besucher die Möglichkeit, ihren Pass an jeder teilnehmenden Station abstempeln zu lassen. Bei mindestens sieben gesammelten Stempeln erhält man ein Andenken - natürlich müssen sie nicht alle von dem einen Tag der Museumsmeile stammen.
Beteiligt sind das Waldensermuseum in Gottstreu, das Dorfmuseum in Fürstenhagen, das Dorfmuseum mit historischer Agrarscheune in Oedelsheim, die Heimatstube in Arenborn, das Schiffermuseum, die Geschichtswerkstatt, das Weberei-Museum Kircher und das Freilichtmuseum Mühlenplatz - alle in Gieselwerder, die Klosterkirche mit Besucherzentrum Klosterpforte, das Museum und Werkstatt im Schäferhaus, das EON Live-Museum mit Wasserkraftwerk - alle in Lippoldsberg, die Kirche St. Margarethen mit ihren Fresken in Vernawahlshausen, der Heimat- und Museumsverein Flecken Bodenfeld und das Deutsche Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen. Eine interessante kulturelle Erkundung der Orte an der Oberweser möchten alle Beteiligten bieten und freuen sich auf Besucher aus "Nah und Fern"
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