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Ausstellungen - Veranstaltungen - Termine

Neben den fest etablierten Exponaten zeigt das Deutsche Hugenotten-Museum auch zeitlich begrenzte Sonderausstellungen. Aktionen zu örtlichen Festen und kulturelle Veranstaltungen runden das Angebot ab.

Deutsches Hugenotten-Museum
Hafenplatz 9a, 34385 Bad Karlshafen
E-Mail: hugenottenmuseum@t-online.de

1. April 2026 Saisonstart im Deutschen Hugenotten-Museum

Schild Calvinstraße

Zum Saisonstart des Deutschen Hugenotten-Museums in Bad Karlshafen am 1. April 2026 erwarten die Besucher diverse Neuerungen in der Dauerausstellung. Wichtigste Innovation ist eine Texttafel zum Thema "Hugenotten in aller Welt", ein Themenbereich der bislang im Museum zu kurz kam. Ferner gibt es im 1. Stock eine neue Texttafel zum Thema "Der französische Protestantismus vom 18. bis 21. Jahrhundert". Im 2. Stock wurde der Bereich "ländliche Hugenotten" optisch stärker vom Bereich "Hugenottisches Handwerk" getrennt und im Museumsshop wurde über dem Ausgang ein altes Straßenschild aus Insterburg/Ostpreußen mit der Inschrift "Calvinstraße" angebracht. Finanzielle Förderung für die Neuerungen gab dankenswerterweise der Museumsverband Hessen e. V.

Am 03. April (Karfreitag) gibt es um 11:30 Uhr eine kostenlose Sonderführung durch den Museumsdirektor Dr. Andreas Flick. Es wird nur der Eintritt erhoben.

Treppenhausausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum - Bilder zur Bartholomäusnacht - verlängert bis Juni 2026

Die Bartholomäusnacht (auch Pariser Bluthochzeit), die sich 2022 zum 450. Mal jährt, gilt als das erste Pogrom der frühen Neuzeit. Es fand in der Nacht vom 23. zum 24. August 1572, dem Bartholomäustag, statt. Admiral Gaspard de Coligny und weitere Führer der Hugenotten wurden dabei ermordet. Sie waren anlässlich der (vermeintlichen der Versöhnung dienenden) Hochzeit des Protestanten Heinrich von Navarra (des späteren Königs Heinrich IV.) mit der katholischen Königstochter Margarete von Valois in Paris versammelt.

In derselben Nacht wurden weitere tausende Protestanten in Paris und in den Folgetagen frankreichweit ermordet. Das Morden löste europaweit, insbesondere in den protestantischen Ländern, Entsetzen aus. Papst Gregor in Rom begrüßte jedoch das Pogrom. Die Bartholomäusnacht ist ein zentrales Datum in der Geschichte Frankreichs im 16. Jahrundert und tief im kollektiven Gedächtnis der Franzosen im Allgemeinen und der französischen Protestanten im Besonderen verankert.

Die Bartholomäusnacht - Farbstich Kurzner

Eine Neuerwerbung ist die von dem österreichischen Maler, Grafiker, Autor und Bilderbuchillustrator Ernst Kutzer gezeichnete Künstlerpostkarte "Die Bartholomäusnacht, Paris, 1572". Sie entstammt der zehnteiligen religionskritischen Serie "Im Zeichen der Religion", um 1920.

Das Massaker in der Bartholomäusnacht ist ein erstaunlich häufig sowohl in der Literatur als auch der bildenden Künste behandeltes Motiv.

In einer kleinen Sonderausstellung im Treppenhaus des Deutschen Hugenotten-Museums (der Sonderausstellungsraum steht leider aktuell nicht zur Verfügung) werden vom 12. August 2022 an zahlreiche Darstellungen und Publikationen zum Thema präsentiert. Darunter befinden sich neben den klassischen Bildern von Giorgio Vasari, Francois Dubois oder Franz Hogenberg und etliche eher unbekannte Darstellungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Viele davon konnten in jüngster Zeit von der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft für das Museum erworben werden. Die Ausstellung wird bis ins Jahr 2025 hinein gezeigt.

3. Internationaler Museumstag am Sonntag, den 17. Mai 2026: Deutsches Hugenotten-Museum Bad Karlshafen: "Chodowiecki 300"

Kupferstich Chodowiecki

Vor 300 Jahren wurde der Kupferstecher, Grafiker und Illustrator Daniel Nikolaus Chodowiecki geboren (* 16. Oktober 1726 in Danzig; † 7. Februar 1801 in Berlin). Zu seinen Vorfahren zählen Polen und Hugenotten. Unter dem gemeinsamen Motto "Chodowiecki 300" bereiten zahlreiche deutsche und polnische Museen sowie Institutionen 2026 Ausstellungen und Veranstaltungen vor. Dazu zählt auch das Deutsche Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen.

Da dort infolge geplanter Umbaumaßnahmen noch kein Sonderausstellungsraum zur Verfügung steht, ist geplant, anlässlich des 300. Geburtstag des Künstlers den aktuellen Bereich der Dauerausstellung zu Chodowiecki zu erweitern. Dabei wird das 2024 erworbene Ölgemälde "Göttin der Toleranz" (siehe Abbildung) im Zentrum stehen, dessen Entdeckung unter Fachleuten als Sensation angesehen wird. Im Winter 25/26 wurde es in der Sonderausstellung "Kunst um 1800" in der Hamburger Kunsthalle gezeigt.

Erstmals soll im Hugenotten-Museum auch eine Buchillustration (Aquarell) von Suzette Chodowiecki (Suzette Henri), der Tochter des Künstlers präsentiert werden, die dem Museum 2025 geschenkt wurde. Zudem werden zahlreiche Kupferstiche etc. von Chodowiecki ausgestellt, die der viele Hundert Objekte zählenden Sammlung von Jochen Desel † entstammen. Diese wurden dem Deutschen Hugenotten-Museum 2025 vermacht. Der überarbeitete Bereich zu dem Künstler soll am internationalen Museumstag (18. Mai 2026) eröffnet werden. Die Anschaffung von Vitrinen wurde vom Museumsverband Hessen gefördert.

6. Juni 2026: Herzliche Einladung zum Mitgliedertag ("Kleiner Hugenottentag") der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft in Lüneburg

Wappen Lüneburg

Ort: Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen,
Am Schierbrunnen 4, 21337 Lüneburg

Beginn 10.30 Uhr Begrüßungscafé; 11.00 Uhr Vorstellung der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in der Gegenwart (Pastor Martin Hinrichs);

11.30 Uhr Vortrag zum Thema "Kurze Geschichte der reformierten Gemeinde in der Haubt-Stadt Lüneburg" (Dr. Andreas Flick) - mit musikalischer Rahmung;

12.30 Uhr gemeinsames Mittagessen im Gemeindehaus. Anschließend geführter Stadtrundgang durch Lüneburg (ca. 1 ½ Stunden).

Ende ca. 16.00 Uhr.

Anmeldung bis zum 6. Mai 2026 bei der Geschäftsstelle der DHG
E-Mail: dhgev@t-online.de
Der Beitrag beträgt inklusive Essen und Führung 50,- Euro pro Person.

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